NBib24. So wüst und schön sah ich noch keinen Tag

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Am Irving-Internat gehört es, neben dem entscheidenden Jahresaufsatz über Tragödien, zur Tradition, seinem Zimmer-Nachfolger eine Überraschung zu hinterlassen. Der 17-jährige Duncan findet einen Stapel besprochener CDs in seinem neuen Zimmer vor. Als er sie in den Computer einlegt, hört er die Stimme seines Vorgängers Tim Macbeth, der ihm seine tragische Liebesgeschichte offenbart: Tim, ein Albino, der in seiner alten Schule immer der Außenseiter war, angestarrt und gemobbt wurde, ist für sein letztes Schuljahr an das renommierte Internat gewechselt. Er möchte dort die Erinnerungen an die Vergangenheit hinter sich lassen, nicht auffallen und einfach in Ruhe seinen Abschluss machen. Doch dann trifft er auf die bezaubernde Vanessa. Das erste Mal fühlt Tim sich nicht mehr als Außenseiter. Die beiden führen intensive Gespräche, erleben gemeinsam Abenteuer, Tim riskiert sogar einen Schulverweis. Sein Leben könnte sich von Grund auf wandeln, würde er nur den Mut aufbringen, offen über seine Gefühle zu sprechen. Stattdessen verstrickt er sich immer tiefer in ein Netz aus Angst und Lügen, was schließlich zu einem folgenschweren Unglück führt, das das Leben aller Beteiligten verändert ... Für Duncan, der den CDs gebannt gelauscht hat, bekommt nicht nur das Thema "Tragödie" durch Tims Geschichte eine ganz neue Bedeutung. Er beginnt seine Handlungen und Ängste zu überdenken. Ob es ihm gelingen wird, den entscheidenden Schritt in Richtung Liebe zu tun? "So wüst und schön sah ich noch keinen Tag" von Elizabeth LaBan ist ein Hörgenuss, der berührt und noch lange nachhallt - einfühlsam gelesen von Andreas Fröhlich und Nicolás Artajo.