NBib24. Hilli legt ihr erstes Ei

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Inhalt:

Junghenne Hilli möchte gerne ihr erstes Ei legen. Immerhin produzieren die erfahrenen Hennen aus ihrer Familie scheinbar mühelos ein Ei nach dem anderen. Was also sollte so kompliziert am Eierlegen sein? Doch obwohl Hilli voller Begeisterung mit dem Herausdrücken der wertvollen Fracht beginnt, gelingt ihr rein gar nichts: Einmal schläft sie beim Eierlegen ein, dann ist sie zu aufgeregt, ein andermal zu beschäftigt. Ja, eines Tages wird sie fast vom streunenden Fuchs erwischt, während sie das passende Plätzchen für ihr erstes Ei sucht! Trotz Verzweiflung, Traurigkeit und Wut wächst Hillis Wunsch, endlich das erste Ei zu legen, ins Unermessliche. Also drückt Hilli ganz fest und versucht wirklich alles. Doch was ist das? Anstelle der heiß ersehnten harten Schale landet nur ein weicher Kacksklecks im Gras. Arme Hilli! Ihr Ziel, endlich das erste eigene Ei zu legen, scheint unerreichbar. Wann wird es endlich klappen? Das witzig illustrierte Bilderbuch für Kinder ab dem Kindergartenalter macht deutlich, dass das Erlernen neuer Fähigkeiten lange dauern kann und teils große Geduld erfordert. Begleitende Anregungen für kleine und große (Vor-)Leser fördern das individuelle Verständnis, wenn es darum geht, lernende Kinder behutsam zu unterstützen und zu ermutigen. - Band 4 der Buchreihe MIKROMAKRO für neugierige Kinder - Verlag edition riedenburg, Salzburg - editionriedenburg.at

Autor(en) Information:

Verena Herleth, geboren 1980, studierte Diplom Sozialpädagogik. Das Thema Nahrungsmittelallergie in verschiedenen Formen begleitet sie seit der Geburt ihres Sohnes Luca, der an einer Hühnereiweiß- sowie Milcheiweißallergie leidet. Ihr ist es gelungen, das komplexe Thema in eine verständliche Geschichte zu verpacken, die nicht nur Kinder begeistert. Inspiriert durch ihren Sohn Luca, hat sich Verena die Geschichte der roten Fünf ausgedacht. Luca sagt: "Ich habe zwei rote Haarbänder an meinen Händen. Eines wegen der Hühnereiweiß-Allergie, das andere wegen der Milcheiweiß-Allergie. Ich darf alle veganen Produkte essen, denn da sind weder Hühnereier noch Kuhmilch drin. Manchmal schmeckt mir auch Fleisch, das vertrage ich gut. Und ich freue mich besonders, wenn wir alle das Gleiche essen. Es geht aber auch, dass es für mich Pfannkuchen ohne Eier, ohne Butter und ohne Milch gibt, während meine Schwester einen Berg gewöhnlicher Pfannkuchen isst. Die Beeren von Oma, die wir darauf verteilen, sind wieder die gleichen, und darauf kommt es an."