NBib24. Vorschlag zur Versöhnung

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Inhalt:

Die Autoren des Buches legen in dieser kurzen Schrift dar, dass die Ursache für Leiden und Gewalt im Verlust eines transzendenten Lebenssinns liegt. Dieser Sinn ist nichts Äußerliches, sondern er befindet sich im Innersten jedes Menschen. Ein für die globale Welt veraltetes Werte- und Glaubenssystem verhindert, dass der menschliche Blick zu jener Tiefe des Bewusstseins gelangt. Dieses überholte Glaubenssystem fördert Leiden, Gewalt, Ressentiment und Schuld und es rechtfertigt sie. Außerdem betrachtet es den Menschen als natürliches Wesen, welches unfähig ist, seine geistige Struktur sowie die gesellschaftliche Struktur, in der es lebt, zu verändern. Um diesen Kern nihilistischer Glaubensvorstellungen zu ändern, bedarf es einer Erfahrung, welche eine neue Spiritualität wachruft. Um die Annäherung an eine solche Erfahrung zu erleichtern, schlagen die Autoren diesen Weg der Versöhnung vor.

Autor(en) Information:

Dario Ergas Benmayor Geboren 1952 in Santiago de Chile. Er beteiligt sich an der Gemeinschaft von Silos Botschaft. Er veröffentlichte die Bücher Der Sinn der Sinnleere (1998), Der Blick des Sinnes (2006) und Die Einheit im Handeln (2013). Seine Essays Untersuchung über das Moralbewusstsein (2010), Einheit, Dualismus und Freiheit bei Zarathustra (2015) und Die Einheitserfahrung in den Mythen von Abraham und Demeter (2018) sind auf der Webseite des Studien- und Reflexionsparks Punta de Vacas auf Spanisch verfügbar. Madeleine John Pozzi-Escot Geboren 1956 in Lima, Peru. Sie beteiligt sich seit ihrem 17. Lebensjahr an der Humanistischen Bewegung und tritt für aktive Gewaltfreiheit und Nicht-Diskriminierung ein. In den letzten Jahren beteiligt sie sich an der spirituellen Strömung Silos Botschaft. Sie ist Autorin der Monografien Die Hierogamie in Sumer (2010), Der Doppelkörper und der Geist (2014) und Meister Eckhart (2016) (www.puntadevacas.org) sowie der Artikel Die Räumlichkeit des Bewusstseins (2012) und Notizen über das Weibliche (2017). José Rivadeneyra Orihuela Geboren 1981 in La Oroya, Peru. Dozent für Kommunikationswissenschaften und Leiter des Kulturministeriums der Region Junin. Zuvor war er Leiter des Ortes der Erinnerung "Yalpana Wasi Wiñay Yalpanapa" der Region Junin. Als Mitglied der Humanistischen Bewegung widmet er sich dem Kampf für die Menschenrechte und fördert die aktive Gewaltfreiheit.