onleihe ZWISCHEN DEN MEEREN. Die Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR)

Seitenbereiche:


Inhalt:

Überblick über die Rechtsform der GbR mit Mustervorlagen Mit der GbR (Gesellschaft bürgerlichen Rechts) oder auch BGB-Gesellschaft oder GdbR (Gesellschaft des bürgerlichen Rechts) genannt, schließen sich zwei oder mehrere Personen zur Verfolgung eines gemeinsamen Zwecks zusammen. Die GbR eignet sich für vielfältige Zwecke. Sie kann sich auf den Privatbereich beziehen, z.B. zur gemeinsamen Verwaltung privaten Vermögens, und am allgemeinen Wirtschaftsverkehr teilnehmen, wie z.B. bei dem Betrieb eines gewerblichen Unternehmens. Die Regelungsmöglichkeiten der GbR sind äußerst flexibel und der Gesellschaftsvertrag kann individuell auf den Einzelfall und die Wünsche und Bedürfnisse der Gesellschafter zugeschnitten werden. Starre gesetzliche Regelungen, die dem entgegenstehen würden, gibt es kaum. Andere Gesellschaftsformen weisen dagegen eine weit geringere Gestaltungsfreiheit auf. Inhalte: Leichte Gründung der GbR, Arten von GbRs, Außen- und Innengesellschaft, Ehegatteninnengesellschaft, Gewerbliche GbR, Vermögensverwaltende GbR, GbR von Freiberuflern, Einstimmigkeitsprinzip, Gesellschafterversammlungen, Mehrheitsbeschlüsse, Treuepflicht, volle persönliche Haftung, Gewinn- und Verlustbeteiligung, Entnahmen, Wechsel von Gesellschaftern, Eintritt in eine bestehende GbR, Ausscheiden von Gesellschaftern, Ausschluss von Gesellschaftern, Nachhaftung, Anwachsung des Gesellschaftsvermögens, Vereinigung aller Anteile, Auflösung der GbR, Auseinandersetzungsbilanz, Abfindung, Pfändung eines GbR-Anteils, Erbfolge, Steuerrecht.

Autor(en) Information:

Günter Seefelder, Rechtsanwalt und Diplom-Betriebswirt (FH München) berät und begleitet Unternehmen bei Neugründungen, Erweiterungen, Restrukturierungen und in allen Fragen der Unternehmensführung. Nach 20jähriger Anwaltstätigkeit in eigener Kanzlei wechselte er mit seinem Beratungsunternehmen Seefelder Management & Strategy in München in die Unternehmensberatung. Er hat das Unternehmen der nächsten Familiengeneration übergeben und ist wieder als Rechtsanwalt mit dem Schwerpunkt der Unternehmensführung tätig. Dazu gehört auch die Beratung von Kanzleien bei der Kanzleiführung einschließlich ihrer strategischen Ausrichtung.